Ukkern - Städte und Dörfer(Ko)

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Ukkern

Ukkern

1381 - heute
(Okarin)

Frau Margarethe Mohr hat auch bei dem von ihr betreuten Dorf Ukkern dokumentiert, wie man dort lebte und daß die Einwohner deutschen Ursprungs waren. Herzlichen Dank für die diesen an unserer alten Heimat geleisteten Dienst.

Die erste urkundliche Erwähnung von Ukkern stammt aus dem Jahre 1381. In den ältesten Taufmatrik kommt der Name Ukra, Okry vor.
Das Dorf liegt im Ukkerner Tal am Lumpenbach, ringförmig um einen Platz gruppiert. Die Entfernung nach Komotau beträgt 9 km, nach Görkau 5 km. Die Gemeindestraße Schößl - Sadschitz durchzieht den Ort. Er hatte 43 Häuser mit 240 ausschließlich katholischen Einwohnern, die sich vorwiegend mit Landwirtschaft befaßten.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte Ukkern zur Herrschaft Rothenhaus, ab 1850 war es eigenständige Gemeinde im Gerichtsbezirk Görkau. Im Jahre 1868 wurde es ein Ortsteil von Schößl. Im Jahre 1869 waren 239 Bewohner, im Jahre 1910   299 Bewohner beheimatet.
Geerntet wurden um die Jahrhundertwende meist Gerste, Weizen, Zuckerrüben und Kartoffeln. Der Viehbestand bestand aus 21 Pferden, 197 Rindern, 51 Schweinen und 16 Ziegen. Ukkern hatte auch eine gute Geflügelzucht aufzuweisen.
In Ukkern gingen 12 Maurer, 4 Ziegeldecker, 2 Schuster, 3 Zimmerleute, je 1 Schmied, Schneider, Wagner, 2 Krämer, 2 Gastwirte, 7 Industriearbeiter und 5 Handelsleute ihrem Beruf nach. In Ukkern befand sich ein herrschaftlicher Bauernhof.
Die Gesamtfläche der Gemeinde betrug 386 ha; davon Äcker 354, Hutweiden 10, Wiesen 4, Gärten 3, unproduktives Land und Baugrund 13 ha.
Ukkern gehörte zum deutschen Schulverein Schößl- Pößwitz- Ukkern.
2 Ziegeleien waren im Ort, davon war aber nur eine in Betrieb. Die Förderung von Braunkohle war von besonderer Bedeutung. Der modern eingerichtete Schacht "Elektra" war 72 m tief, die Kohleschicht 2-2,7 m. In den 30er Jahren förderte man jährlich 40.000 Tonnen Braunkohle.


Ortsbetreuerin:

Margarethe Mohr
Am Europakanal 47
91056 Erlangen
Telefon: 09131- 48 548

 
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