Hohenofen - Städte und Dörfer(Ko)

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Hohenofen



Hohen-
ofen

(Vysoka Pec)

von Karl Weselsky
Am Fuße des 851 m hohen Tannichs, einer der markantesten Berge unserer Heimat im Landkreis Komotau, liegt das Dorf Hohenofen.
Herrliche Buchenwälder, bunte Wiesen, fruchtbare Felder, zahlreiche Obstgärten prägen die herrliche Landschaft. Der Ort war Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen.Hier fand der Städter den Frieden und die Besinnlichkeit, die ihm im Alltagsgetriebe verloren zu gehen drohten.

Wenn man an Hohenofen erinnert, muß man die Orte in unmittelbarer Nachbarschaft mit erwähnen, nämlich Schimberg, Kunnersdorf und Türmaul (Termel). Diese Orte lagen gleichsam im Schutze der steil hinter ihnen aufragenden Berge Tannich, und dem 705 m hohen Seeberg.
Die Geschichte des verhältnismäßig

Winter 1943, bei der schifen Wies- Hohenofen
Von links Karl, Ruth, Frau Krotsch, Thea- Willy Krotsch (Urlaub) Leo Weinelt
Von rechts, Kurt Hennrich, Willi Ellmrich,
 Ilse Ellmrich, Ruth Krotsch, Karl Krotsch
etwa 1937- 38 bei Hohenofen
 jungen Ortes, dessen Name "Ansiedlung bei dem hohen Ofen" bedeutet, wurde von Anfang an von der Arbeit geprägt. Die Heimatkunde von 1898 bescheinigt dem Ort ein gutes Klima und den Bewohnern eine naturgemäße Lebensweise. Erreichte Lebensalter von 93 und 96 Jahren waren nicht selten. 

Allerdings wurde in den Jahren 1836 und 1866 auch die Cholera eingeschleppt. Im Ort stand eine Kapelle. Hohenofen gehörte zum Kirchspiel Neundorf.
Vor 250 Jahren soll außer dem "Hohen Ofen" nur eine Arbeiterunterkunft vorhanden gewesen sein. Über einen vorhandenen Hochofen gibt es leider keine Aufzeichnungen. 
Hohenofen
Musterung 1941
göhlert Karl, Fisle Josef, Kroh Ludwig, 
Seifert Richard, Hennrich Ernst, Börner Lois
Ein Wahrzeichen des Ortes ist der bewohnte Turm in der Ortsmitte. An dieser Stelle soll im 18. Jahrhundert ein kleiner unrentabler Braunkohleschacht betrieben worden sein. Er gehörte de Fa. Tetzner in Görkau. In den Jahren 1864 - 1884 besaß Josef Pietschmann eine Zündholzfabrik mit der Produktion von wöchentlich 700 Schachteln a 50 Päckchen.
Im 19. Jahrhundert wurde Silberbergbau betrieben. Der Stolleneingang lag im Dorfbachtal.
.
Eine Fabrik an den Dorfbachwiesen erzeugte bis 1918 Uhrengehäuse für die Schweiz. Eine von Fa. Fandl aufgenommene Spielwarenerzeugung erweckte neue Hoffnungen auf Arbeitsplätze. Eine Feuersbrunst äscherte über Nacht den größten Teil der Gebäude ein. Anfang der zwanziger Jahre begann die Fa. Nier aus Görkau in den noch vorhandenen Gebäuden mit der Erzeugung von Strickwaren, die in alle Welt exportiert wurden.
Bis zur Vertreibung durch die Tschechen im Jahre 1945 /46 lebten in Hohenofen 800 fleißige und fröhliche Menschen mit einem regen Vereinsleben
Historisches Foto (ca. 1935) , Hohenofen Nr. 16 
(in der Linkegasse, oberhalb der Kapelle) von Geschw. Linke
Hohenofen, Gasthaus Heeger 
Von links nach rechts
Hahnhaus an der Dorfstraße Ri. Kunnersdorf
Gemeindeamt (mit Giebel)
Haus der Fam. Rosam
Fam. Lisner
Dieses Haus im Jahre 2009
Konsum- Verteilungstelle etwas Sommer 1938
Lagerhalter war Willi Krotsch, Vater des HOB
 Ortskapelle im hinteren Dorf
Links: Hier wohnte Fam. Linke
Rechts: Familie Pinks
Dorfstraße im Winter mit Blick zum Turm
 Forsthaus in Hohenofen
Letzter Förster war Herr Rosenkranz
 Das war das älteste Haus in Hohenofen. Hier wohnte Fam. Mahnert, das Haus
 daneben war Fam. Rosenkranz, bei der Kapelle. Beide Gebäude stehen nicht mehr.
Dorfstraße Richtung Görkau
Hohenofen, Blick vom Wachberg (ca. 1938)
 
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